Nur drei bekannte Fehler, keine Zwangsinstallation: Offiziell läuft Windows 11 rund – in der Praxis gilt es aber, einige Aspekte abzuwägen.

Die Antwort darauf ist leicht zu geben: Wer mit bekannten sowie unbekannten Fehlern leben kann und Spaß daran hat, neue Funktionen auszuprobieren, greift zu – alle anderen sollten noch einen oder zwei Monate warten.

Abseits der Geräte, die direkt mit Windows 11 ausgeliefert werden, gibt es mehrere Optionen, das Betriebssystem auf das eigene System zu bekommen. Welche klappt, hängt davon ab, ob Microsoft den jeweiligen Rechner als kompatibel einstuft (was sich per PC Health Check App prüfen lässt) – und selbst hier erfolgt die Auslieferung bis Mitte 2022 in Wellen.

Kein Support, keine Updates

Die einfachste Variante ist die über Windows Update – alternativ mittels der kleinen Installation Assistant, per downloadbarem Image-ISO oder per Media Creation Tool für ein bootbares USB-Laufwerk. Wichtig ist dabei, dass die Mindestanforderungen inklusive Secure Boot und TPM 2.0 aktiv sind, sonst bricht die Installation ab – je nach Medium mit oder ohne Fehlermeldung.

Wer nicht unterstützte Hardware verwendet, kann zwar den von Microsoft veröffentlichten Registry-Schlüssel nutzen, um den TPM-2.0-Zwang zu umgehen. In diesem Fall behält sich der Hersteller aber vor, künftig keine (Security-)Updates mehr auszuliefern. Anwender sollten sich dieses Risikos bewusst sein und die Auswirkungen kennen, sagt Microsoft.

AMD-Systeme derzeit langsamer

Bei der 21H2-Version sind offiziell gerade einmal drei offene Fehler bekannt, wobei diese Known Issues durchaus speziell sind: Das erste betrifft ein Kompatibilitätsproblem zu VirtualBox, wenn Hyper-V eingeschaltet ist; das zweite dreht sich um Intels Killer-SmartByte-Software für WiFi-Module, bei denen UDP-Paketverluste auftreten können und das dritte betrifft den vietnamesischen Cốc-Cốc-Browser.

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